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Zusammenfassungen
der Artikel
Übersetzung: Brigitte
Hanemann
LAlpe wurde für eine Leserschaft konzipiert,
die an Fachwissen interessiert ist und nach dem Sinn der Dinge fragt.
Sie ist die erste Zeitschrift, die sich ausschließlich der europäischen
Alpinkultur und dem alpinen Kulturerbe widmet. Ihr Bestreben ist es, zu
informieren und einen Gedankenaustausch über die nationalen und die
sprachlichen Grenzen hinweg zu fördern. Als Forum für Entdeckungen
und für Emotionen interessiert sich LAlpe für all die,
denen es zwischen Donau und Rhône gelang, sich an eine einzigartige
Umwelt anzupassen. Zwischen Buch und Zeitschrift angesiedelt ist sie wie
ein Buch charakterisiert durch tiefgründige Abhandlungen über
ein Schwerpunktthema, analytische Klarheit, ein hohes Qualitätsniveau
und sie hat sich einen Namen gemacht durch Autoren von Rang. Als Zeitschrift
zeichnet sie sich aus durch eine vierteljährliche Erscheinungsform,
die gewährleistet, Diskussionen zu führen, besticht durch eine
reichhaltige Bildauswahl, ist charakterisiert durch die unersättliche
Neugierde des Journalismus und eine notwendigerweise didaktische Herangehensweise.
Obgleich lAlpe auf einem bestimmten Wissensniveau aufbaut, handelt
es sich dennoch um keine wissenschaftliche Zeitschrift. Sie verwendet
die Beiträge der Geschichte, der Geographie, der Archäologie,
der Ethnologie etc., um so den Spuren, die die Menschen in dieser Gegend
hinterlassen haben, einen Sinn zuzuweisen. Gleichzeitig steht sie auch
Diskussionen über die Zukunft der Alpen und der Berge der Welt offen
gegenüber.
Mein Land wird einmal flach sein
Aus geologischer Sichtweise ist die Geschichte der Alpen eine permanente
Aneinanderreihung von Katastrophenereignissen. Von der Auffaltung bis
zur Erosion, über Bergstürze, Muren, Erdbeben, Lawinen und Überschwemmungen,
Leben und Tod der Berge, deren Berufung es ist nach einigen Milliarden
Jahren eines Tages als Ebene zu enden.
Das Wunder von Bergemoletto
Unter einer Lawine verschüttet überlebten drei Frauen über
einen Monat in den Überresten eines Stalls. Eine unglaubliche Geschichte,
die im 18. Jahrhundert von sich reden machte und noch heute ein Überlebensrekord
ist.
Die Kollision der Kontinente
Die Alpen bewegen sich. An der Nahtstelle von zwei Kontinentalplatten
gelegen erzittern sie von Zeit zu Zeit und sind manchmal Ort zerstörerischer
Erdbeben. Spezialisten und Apparaturen spüren diesen Turbulenzen
nach die genauso unvermeidlich wie unvorhersehbar sind.
Der Schock der Aufmacher
Die Presse hat nicht auf die Zeitschrift Paris Match gewartet um
ihren Lesern spektakuläre Bilder von großen Ereignissen zu
zeigen, die die Welt erschüttern. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts
haben die Katastrophen in den Alpen den Illustratoren erstklassige Motive
geliefert.
Benehmen: Note 6
Das neue Glaubensbekenntnis der Erschließer wie der Bergsportler
lautet: Jegliche Gefahr muss aus den Bergen verbannt werden. Das überzogene
Sicherheitsbestreben betrifft die Alpen und alle Spielformen des Bergsports,
die ab sofort nicht mehr mit Risiko oder Unfallgefahr verbunden sein sollen.
Eine Fehlentwicklung mit schwerwiegenden juristischen Folgen ist auf dem
besten Wege das Hauptcharakteristikum der Alpinkultur vollständig
zu ändern.
Das ist der Fehler von de Saussure
Die Gletscherspalte hatte ihn verschlungen und die Geschichte hätte
da enden können, in diesem Sommer des Jahres 1800, wenn nicht ein
Präfekt, ein Bergführer, ein Journalist und ein Bildhauer sich
eingemischt hätten. Schlussendlich ein erstaunliches Theaterstück,
in dem sich zu den Bergen Politik und Gefühlswelt gesellen.
Drama am Matterhorn
Vier Todesopfer. Das war der Tribut, der dem Matterhorn für
seine Eroberung im Jahre 1865 gezollt wurde. Wie besessen von der eleganten
Pyramide startete der Engländer Edward Whymper mehrmals Besteigungsversuche,
bevor er sie bezwang. Ein Sieg und eine Tragödie, die in die Geschichte
des Bergsteigens eingingen.
Der Berg hat Erbarmen
Grausam oder barmherzig? Das Bild der Berge ist einmal dunkel, einmal
voller Licht, abhängig vom Zufall und unseren Phantasien. Im Angesicht
des hartnäckigen Mythos vom menschenfressenden Berg erhebt sich das
lächelnde Gesicht eines wohl gesonnenen Berges. Eine kleine und exemplarische
Darstellung mit Hilfe des flüchtig skizzierten Portraits eines außergewöhnlichen
Bergführers.
Zum Schutz der (in Gefahr befindlichen) Reisenden
Schutzengel wachen schon immer über die Pässe der Alpen.
Die Schutzgottheiten der Antike wichen einer Handvoll Schutzheiliger während
die Hospize und Hütten die Reisenden aufnahmen. Angesichts der Gefahren
der alpinen Unternehmungen setzte sich so eine Tradition der Gastfreundschaft
im Laufe der Jahrhunderte fort.
Der Claps de Luc
Ein gigantischer Bergsturz im 15. Jahrhundert veränderte eine
kleine Region der Drôme unwiderruflich. Die malerische Landschaft
des Claps de Luc zeugt von dieser Katastrophe, welche die Dörfer
und Felder im Wasser ertränkte. Heute ist die Gegend bei Malern und
Touristen sehr beliebt. Leben und Tod eines alpinen Sees.
Das Phantom der Bedrohung
Permafrostböden kommen nicht einzig und allein in den arktischen
Breiten vor. Vielmehr besteht ein Großteil des alpinen Hochgebirges
aus diesem permanent gefrorenen Boden. Seine Bedeutung als Ursache für
Naturkatastrophen ist nunmehr gut bekannt und könnte im Rahmen der
aktuellen Klimaveränderung eine beachtliche Bedrohung darstellen.
Chronik eines angekündigten Todes
Die Tragödie am Gletscher So der Titel in Paris-Match
im Spätsommer 1965. Auf der Baustelle eines Staudammes in der Schweiz
starben 88 Bauarbeiter, erschlagen von tonnenschwerem Eis. Und dennoch
war das Drama vorhersehbar. Die ständig einsturzgefährdeten
Gletscherfronten sind seither unter strenger Beobachtung.
Die Weissagung
Wenn sich auch der Tag des 23. Oktober 2006 (jeder erinnert sich,
dass es ein Montag war) natürlich in jedes Gedächtnis eingraviert
hat, so ist es immer noch schwierig, zu erklären, was sich an diesem
Tag wirklich ereignet hat. Natürlich nicht, was die Tatsachen betrifft;
und auch nicht, was die Schäden betrifft, diese gehen ins Unermessliche.
Aber was die Interpretation betrifft, denn die wenigen vernünftigen
Köpfe die noch verblieben sind sind in den Untergrund verbannt. Darüber
hinaus ist es fast unmöglich, verlässliche Zeugenberichte über
Jean Martinoux zu erhalten: Seine Anhänger haben das wirkliche Leben
eines im großen und ganzen normalen menschlichen Wesens durch eine
Heiligenlegende voller Sagen ersetzt. Eine Novelle von Sylvain Jouty.
Die Gebirgsstädte
Sind die Gebirgsstädte etwas besonderes? Nicht unbedingt. Wenn
sie auch mit speziellen Bedingungen konfrontiert sind wie beispielsweise
dem Relief, so sind auch sie immer mehr den Mechanismen der globalisierten
Wirtschaft unterworfen. Als da wäre: übermäßige Suburbanisierung
und Konkurrenz mit den großen Metropolen europäischer Dimension.
Die Zukunft muss man sich ausdenken. Mit viel Phantasie.
Der gelbe Kreuzzug
Vor 70 Jahren durchquerten Künstler, Mechaniker, Ethnologen,
Schriftsteller und Ingenieure Asien mit dem Auto. Man glaubte alles über
dieses sagenhafte Abenteuer zu wissen. Dennoch macht das schöne Buch
(erschienen in den éditions Glénat), Lust, mehr darüber
zu erfahren. Ein spannender und sehr schön dokumentierter Bericht
ergänzt mit größtenteils bisher unveröffentlichten
kolorierten Photos. Einen Auszug finden Sie in Alpes dailleurs.
Vom Gold in Pulverform
Die Milch von Guigoz machte Generationen von Babys glücklich.
Wir verdanken sie einem Walliser Industriellen. In der Greizer Gegend
angesiedelt gelang es Maurice Guigoz, dieses Manna der Alpen zu Pulver
umzuwandeln und er bediente sich geschickt aller Techniken einer in Entstehung
befindlichen Werbewirtschaft.
Le numéro 18 de L'Alpe, daté hiver 2003,
est en vente en kiosque et en librairies du mardi 3 décembre 2002
au lundi 17 mars 2003. Au-delà de cette période, il reste
en vente dans les bonnes librairies et
peut également être commandé à notre service "abonnements et ventes par correspondance".
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