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Zusammenfassungen
der Artikel
Übersetzung: Brigitte
Hanemann
LAlpe wurde für eine Leserschaft konzipiert,
die an Fachwissen interessiert ist und nach dem Sinn der Dinge fragt.
Sie ist die erste Zeitschrift, die sich ausschließlich der europäischen
Alpinkultur und dem alpinen Kulturerbe widmet. Ihr Bestreben ist es, zu
informieren und einen Gedankenaustausch über die nationalen und die
sprachlichen Grenzen hinweg zu fördern. Als Forum für Entdeckungen
und für Emotionen interessiert sich LAlpe für all die,
denen es zwischen Donau und Rhône gelang, sich an eine einzigartige
Umwelt anzupassen. Zwischen Buch und Zeitschrift angesiedelt ist sie wie
ein Buch charakterisiert durch tiefgründige Abhandlungen über
ein Schwerpunktthema, analytische Klarheit, ein hohes Qualitätsniveau
und sie hat sich einen Namen gemacht durch Autoren von Rang. Als Zeitschrift
zeichnet sie sich aus durch eine vierteljährliche Erscheinungsform,
die gewährleistet, Diskussionen zu führen, besticht durch eine
reichhaltige Bildauswahl, ist charakterisiert durch die unersättliche
Neugierde des Journalismus und eine notwendigerweise didaktische Herangehensweise.
Obgleich lAlpe auf einem bestimmten Wissensniveau aufbaut, handelt
es sich dennoch um keine wissenschaftliche Zeitschrift. Sie verwendet
die Beiträge der Geschichte, der Geographie, der Archäologie,
der Ethnologie etc., um so den Spuren, die die Menschen in dieser Gegend
hinterlassen haben, einen Sinn zuzuweisen. Gleichzeitig steht sie auch
Diskussionen über die Zukunft der Alpen und der Berge der Welt offen
gegenüber.
Die wissensbasierte Wirtschaft
Holz, Wasser, Dampf, Elektrizität, Schnee und Bytes. So könnte
man die Etappen der wirtschaftlichen Entwicklung der Bergregionen im Laufe
der Jahrtausende bezeichnen. Heute jedoch kennt der Wissenstransfer keine
geographischen Hindernisse mehr. Eine bahnbrechende Entwicklung, die nicht
ungenutzt bleiben sollte.
Die Bergbewohner waren da ... vor 50.000 Jahren
Jahrtausendelang haben sie die Alpen durchstreift und ihre Ressourcen
genutzt, die nomadisierenden Jäger der Steinzeit. Auf der Suche nach
Quarz, Murmeltieren oder Steinböcken überwanden sie Pässe
und richteten im Hochgebirge Lager ein, in denen sie zahlreiche Fundstücke
hinterließen. So waren die Alpen lang vor ihrer Besiedlung Bestandteil
der Subsistenzwirtschaft der ersten Alpenbewohner. Eine Ausstellung in
den Museen von Sion (Wallis) lädt zu einer Entdeckungsreise in 50.000
Jahre faszinierender Geschichte ein.
Unsere Vorfahren, die Allobroger
Diese Gallier der Alpen, die aus umherziehenden Bevölkerungsgruppen
hervorgingen und eher kriegerisch orientiert waren, erreichten innerhalb
weniger Jahrhunderte einen bemerkenswerten wirtschaftlichen Wohlstand
unter der Schutzherrschaft eines römischen Reiches, das damals stark
in Wachstum begriffen war. Im Umfeld von Handwerkern, Händlern, Landbewohnern
und großen landwirtschaftlichen Gütern entwickelte sich so
eine erste alpine Bevölkerung, die die Privilegien der Künste,
der irdischen und intellektuellen Genüsse sowie der Bürgerschaft
genießt. Eine Zeitreise.
Andere Bergregionen: Für einige Taler mehr
In diesem Tal mit Silberbergbau im Erzgebirge, einem Grenzgebirge
zwischen Deutschland und der heutigen Tschechischen Republik, wurden die
ersten Münzen Europas geprägt: der Taler. Diese Bezeichnung
ist der Ursprung des Begriffes Dollar
Die Goldader
Der Tag ist angebrochen. Du hast unbewusst deinen Atem dem Rhythmus
deiner Schritte angepasst. Ein langsames, regelmäßiges Atemholen.
Der Hang ist steil, die Steine des Weges knirschen unter deinen Sohlen.
Das Geld der fahrenden Händler
Die Globalisierung der Wirtschaft gibt es nicht erst seit gestern.
Ab dem15. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bestimmten Hausierer
und fahrende Händler auf ihre Art die Geldströme zwischen den
Bergdörfern und dem Flachland. Sie dehnten bisweilen ihre Handelstätigkeit
bis nach Amsterdam oder Cadix aus. Laurence Fontaine untersuchte bis ins
Detail die Buchhaltung von Jean Giraud, einem Händler, der aus einem
kleinen Dorf im Oisans (Dauphiné) stammte.
Der Ertrag aus Stein
Sie versilberten die Erzeugnisse ihre Steinbrüche, diese Alpenbewohner,
die jahrhundertelang die Berge zerschnitten um Mühlsteine herzustellen.
Die riesigen Steinräder waren aufgrund ihrer außergewöhnlichen
Qualität sehr begehrt und wurden deshalb nach ganz Frankreich exportiert.
Ein sehr lukrativer Handel, der manchmal spektakuläre Spuren hinterließ.
Die schlechten Geschäfte mit dem Lavendel
Sie duftete betörend, die Essenz von Berglavendel, die Tröpfchen
für Tröpfchen mit rustikalen Destilliergeräten hergestellt
wurde. Dieses kompliziert hergestellte Produkt der Seealpen erlebte seinen
Höhepunkt am Beginn des 20. Jahrhunderts. Aber der rentablere Anbau
von Lavandinpflanzen auf niedriger Höhe besiegelte schließlich
das Ende dieses Wirtschaftssektors.
Die sagenhafte wirtschaftliche Bedeutung der Wasserkraft
Bedeutet die Nutzung der Wasserkraft ganz am Anfang des 20. Jahrhunderts
den Beginn einer neuen Wirtschaftsweise in den Nordalpen? Welche Bedeutung
hatten bei diesem Aufschwung lokale Initiativen und Eingriffe von außen?
Welche Rolle spielte dieser Zyklus hinsichtlich der Fähigkeit dieser
Regionen, sich an zukünftige Entwicklungen anzupassen? Erklärungsansätze.
Der Fall des Ikarus
Die Swissair war in der ganzen Welt bekannt als Symbol des wirtschaftlichen
Erfolges einer kleinen Fluggesellschaft aus einem kleinen Alpenland. Am
Jahrtausendwechsel riss jedoch der Ariadnefaden. Vom Abheben bis zum Absturz,
die Legende eines schweizer Mythos aus der Innensicht.
Ihr kleines Unternehmen kannte keine Krise
Eine Dynastie von Fotografen, nämlich die Martinottos, hat Grenoble
ein Jahrhundert lang beherrscht. Ihr Blick wandte sich der Stadt und den
Bergen zu, aber auch ihren Zeitgenossen. Eine Ausstellung des Musée dauphinois versucht, ein wahrhaft künstlerisches Werk voller Sensibilität
darzustellen, das weit mehr ist als nur ein wirtschaftlicher Erfolg ohne
jeglichen Makel.
Der Ansturm auf das Weiße Gold
Der Plan Neige der in den 70er Jahren in Kraft trat,
führte dazu, dass der Wintertourismus in den französischen Alpen
von einem bedeutungslosen, unorganisierten Handwerk zu einer richtiggehenden
Skiindustrie wurde. Eine generalstabsmäßig geplante Operation,
die rein kapitalistisch orientiert war. Sie blieb nicht ohne Kollateralschäden,
unter deren Nachwirkungen die wirtschaftliche Entwicklung in den Alpen
heute immer noch leidet.
Das Doppelleben der Älpler
Fahrender Händler oder Skilehrer, zahlreich sind die saisonalen
Jobs, die die Bergbauern ausübten, um die mageren Erträge ihres
Bodens aufzubessern. Diese jahrhundertelange Nebenerwerbstätigkeit
gibt es in den verschiedensten Erscheinungsformen, je nach Region und
Zeitpunkt. Aber sie bleibt eine nicht wegzudenkende Komponente des Wirtschaftssystems
der Alpenregionen.
Die aufgegebene Befestigungsanlage
Als Paradoxon der Neutralität musste die Schweiz eine beeindruckende
militärische Strategie entwickeln, um ihr Territorium zu verteidigen.
Berge, Pässe und Hohlwege wurden so mit einem gigantischen Netz an
Befestigungsanlagen versehen. Heute sind diese unnütz und wurden
deshalb stillgelegt. Zum Beispiel Saint-Maurice, an den Pforten des Wallis:
dieser Ort ist das Thema eines schönen Buches der éditions
Pillet. Auszüge einer Fotoreise von Bernard Dubuis in die Zitadelle
im Dornröschenschlaf.
Die Rhône und der Wein
Die Rhône entspringt einem Gletscher im Herzen der Alpen und
durchfließt vom Anfang ihres Flusslaufes an Weinberge. Dem Wein
gefällt es am Ufer dieses großen Flusses, einem wichtigen Transport-
und Handelsweg. Von den Bergen des Wallis bis zu den Hügeln des Gard
durchfließt er eine unendliche Vielfalt von Landschaften, menschlichen
Abenteuern und seit der Antike bekannten Rebsorten. Ein Buch, das im Oktober
in den editions Glénat erscheinen wird führt uns das Wasser
entlang auf eine geographisch-historische Wein-Kreuzfahrt, vom Wein der
Berge zum Wein der Sandböden. Auszüge.
Le numéro 17 de L'Alpe, daté automne 2002,
est en vente en kiosque et en librairies du mardi 24 septembre au lundi
2 décembre 2002.. Au-delà de cette période, il reste
en vente dans les bonnes librairies et
peut également être commandé à notre service "abonnements et ventes par correspondance".
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